Black Hat

Fast schon Black Hat: Kunden gewinnen mit dem Google Branchencenter

Der folgende Artikel richtet sich an alle, die neben eigenen Projekten auch Kunden für ihr Geschäft gewinnen müssen. Das könnten z.B. Programmierer, Texter oder freie Grafikdesigner sein. Was hier beschrieben wird, ist schon fast ein wenig Black Hat und aus diesem Grunde werde ich die ein oder andere Einzelheit unerwähnt lassen und eurer Phantasie überlassen. Keine Angst! Das Prinzip wird dir gleich schon sehr schnell klar und die kleinen Lücken in der Idee könnte selbst meine Mutter locker füllen.

Wie kommst du mittels Suchmaschine an neue Kunden?

Prinzipiell ist das ja relativ einfach. Du musst nur für eine bestimmte Keyword-Kombination auf den ersten Plätzen der Suchmaschinenergebnisse stehen. Idealerweise sollte das Ganze dann noch in Kombination mit deinem Firmensitz sein. So kommen wir z.B. auf Keyword-Kombinationen wie z.B. “Webdesign Unterhaching”, “Programmierer München” oder “Texter Musterstadt”.

Einfacher Trick mit einem kleinen Haken: deine Konkurrenz will auch auf die ersten Plätze und wird alles daran setzen auch dort zu bleiben. Ohne effektive Suchmaschinenoptimierung mit vielen, relevanten eingehenden Links, wirst du da nicht viel löten können.

Das Google Branchencenter

Bevor wir jetzt resignieren, schauen wir uns die SERPs (also Suchergebnisseiten) von Google doch mal genauer an.

Google Suchergebnisse Webdesign Bochum

Google hat eine ganze Reihe von Features in die Ergebnisse eingebaut. So auch eine kleine Google Maps Funktion mit den Einträgen aus einem lokalen Branchenkatalog. Diese Ergebnisse stehen ganz oben über den normalen Suchergebnissen und werden dementsprechend früher vom Suchenden gesehen. Eintragen kannst du dein Geschäft ganz komfortabel im sogenannten Google Branchencenter und kurz darauf taucht deine Firma oberhalb der Suchergebnisse auf.

Was ist jetzt daran der Trick?

Das ist weder ein Trick, noch ein schwarzer Hut. Schwärzer würde es aber z.B. wenn jemand seine Firma nicht nur für eine bestimmte Stadt, sondern gleichzeitig für ganz viele verschiedene Städte in das Branchencenter eintragen würde. Potenzielle Kunden würden somit multipliziert und man würde eine Präsenz auf den Suchergebnisseiten erreichen, von der man mit normalen SEO Mitteln nur träumen könnte. Gerade für Leute, bei denen es nicht auf die genaue geografische Position ankommt, eine interessante Sache. Ein Webdesigner z.B. kann überall sitzen und muss nicht unbedingt in der selben Stadt wie sein Kunde ansässig sein. Kommuniziert man dies elegant auf einer entsprechenden Landing-Page, so kommt der Kunde gerne trotzdem mit einem Auftrag um die Ecke.

Was sollten wir also machen?

Für jeden Ort sollte eine eigene Domain vorhanden sein. Auf den jeweiligen Domains werden entsprechende Landing-Pages platziert, die auf das Hauptangebot aufmerksam machen.

Um in jeder Stadt eine entsprechende Rufnummer zu haben (Google achtet bei der Lokalisierung darauf), sollte man nach dem Begriff “VoIP” suchen. Kenner werden wissen was ich meine. Laien werden sicherlich schnell lernen was ich meine.

Wer es ganz extravagant haben möchte und merkt, dass sich der kleine Aufwand für eine bestimmte Stadt ganz besonders lohnt, der sollte sich den kostengünstigen Weiterleitungsservice der Post mal ansehen. Tatsächliche Adressdaten und Personalausweise werden hier nicht abgefragt ;-)



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Reaktionen

Eine Reaktion for “Fast schon Black Hat: Kunden gewinnen mit dem Google Branchencenter”

  1. Bei zu häufiger Anmeldung kann es dazu kommen, dass der PIN nicht mehr via Telefon aktiviert werden kann. Dann ist die postale Lösung die einzige und es geht nichts an der Umleitung über Bekannt oder den Dienst der Post vorbei. Ich persönlich finde, dieses Google Branchencenter Wissen sollte in einem Blog nicht kommuniziert werden. Unsensible Leser könnten daraus eine unangenehme Spamwelle entstehen lassen und den Service für “normale” Anmeldungen uninteressant machen oder die Aufnahmehürden enorm erhöhen.

    Posted by Benjamin Wingerter | August 11, 2009, 12:23

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